Startseite

Warum IBG?
Bautagebuch
Firmenliste
Bauzeitenplan
Mängelliste
Kosten

andere "IBG'ler"

Gästebuch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 

Warum die IBG?

Als wir im Februar 2004 unsere 53qm Wohnung in Lübeck bezogen, war uns schon klar, dass wir hier nicht ewig wohnen möchten. Wo man hin blickt Plattenbauten und Sozialwohnungen, sowie seltsame Bewohner in der Nachbarschaft. Außerdem den Lübecker Rangierbahnhof in 70m Entfernung und das tägliche Parkplatz-Bingo. Nicht unbedingt eine schöne Vorstellung, hier seine Kinder aufwachsen zu lassen (abgesehen vom Platzmangel).

So gegen Mai 2005 reifte dann bei uns beiden der Gedanke, sich nach etwas "zukunftsträchtigerem" umzusehen. Neubau war erstmal nicht angedacht, also begann die Suche nach einem fertigen Gebrauchthaus oder einem neuen Haus, hauptsache FERTIG. Das gestaltete sich dann schwieriger als wir dachten, da entweder die Lage, der Schnitt oder der Preis nicht passte. Zunehmend wurden wir frustrierter und freundeten uns immer mehr mit der Idee an, doch selbst was zu bauen.

Wenn man sieht was so ein schon fertiges Haus kostet und was man vielleicht alles für Kompromisse eingehen muss, weil man beim Bau nicht mit entschieden hat über Fliesenwahl und Raumaufteilung - für das gleiche Geld können wir auch bauen. Zumal die Abzahlung wahrscheinlich nur wenig teurer ist als unsere aktuelle Miete.

Wenn man nun also darüber nachdenkt, ein Haus zu bauen, möchte man diese Entscheidung natürlich nicht über's Knie brechen. Schon allein deswegen, weil damit ein nicht unerhebliches finanzielles Risiko verbunden ist für die nächsten Jahrzehnte.

Dementsprechend haben wir uns auf diversen Messen informiert und so ca. 10.000 Prospekte bestellt und durchgesehen. Viele Firmen werben natürlich mit unglaublichen Preisen, wenn man dann aber hinter die netten Hochglanzprospekte schaut wird ganz schnell klar, dass da was nicht stimmen kann. Diese Anbieter sind dann gleich rausgeflogen aus der Endauswahl.

Wir möchten hier nur kurz zu ein paar Baufirmen unsere Erlebnisse schildern:

  • Unser erstes Treffen mit einer Baufirma war mit einem Mitarbeiter von Town & Country bei uns zuhause. Der Herr war zunächst sehr bemüht, als er dann jedoch hörte, dass Markus der Hauptverdiener bei uns ist und Claudia noch keine 3 Jahre selbständig ist, wurde das Gespräch doch seitens des Herrn zusehens desinteressierter - an uns war nichts zu verdienen, somit haben wir nach dem Planungsgespräch nichts mehr von denen gehört, man bemüht sich offenbar nicht um jeden Kunden. Abgesehen davon war das Angebot doch etwas hochpreisig.
  • Beim Besuch der Lübecker Immomeile 2005 sind wir auf die Firma Jely Haus gestoßen. Die Website hatten wir uns zuvor schon einmal angesehen aufgrund der Ausstellerliste die wir hatten. Insgesamt war das ein sehr schöner Internetauftritt und auf Anhieb gefielen uns einige Häuser. Da für uns allerdings von vornherein feststand, dass im Erdgeschoss beim Eingangsbereich ein Arbeitszimmer vorhanden sein muss, da einer von uns zuhause arbeitet, sagte keiner der Grundrisse uns zu. Kein Problem, schon direkt am Messestand wurde uns grob ein möglicher Grundriss skizziert. Nach der Messe wollte man wieder Kontakt aufnehmen. Das hat dann auch einige Zeit gedauert, und dann erhielten wir nur noch einen ausführlicheren Hausprospekt zu unserem favorisierten Modell. Der Architekt war mittelmäßig bemüht und sagte dann, er würde sich nach seinem Urlaub wieder bei uns melden. Das war nicht der Fall, und da der Eindruck eh nicht mehr so toll war, haben wir es dabei belassen und bis heute auch nichts mehr von Jely Haus gehört.
  • Ebenfalls auf der Immomeile haben wir bei Stoll Haus vorbeigeschaut, die auch ein oder zwei für uns in Betracht kommende schicke Häuser im Angebot hatten. Wir wollten uns gern näher beraten lassen, aber nachdem wir eine geschlagene halbe Stunde auf dem Messestand gewartet haben, dass mal jemand kommt (so lang kann echt keine Pipi-Pause dauern) hatten wir die Nase voll. Wenn der 1. Eindruck schon so ist, möchte man gar nicht wissen, wie die ihre Häuser bauen.
  • Bei der Firma Viebrock waren wir auch noch, obwohl wir uns schon irgendwo gedacht haben, dass das unbezahlbar für uns sein wird. Die bauen wirkliche Traumhäuser der gehobenen Klasse, das Planungsgespräch in Lübeck war sehr nett und professionell, man wies uns auf wichtige Punkte hin, die uns bis dahin unklar waren: Denn wenn eine Baufirma in der Baubeschreibung angibt "Produkt XY oder ähnlich" dann können die einem wirklich den hinterletzten Mist nach deren Wahl einbauen, und das will man dann ja doch lieber nicht. Und das haben wir bei einigen Firmen erlebt... Das Gespräch bei Viebrock endete in einer groben Hausskizze mit unserer gewünschten Raumaufteilung, verpackt in einem schmucken Einfamilienhaus mit Friesengiebel. Schon weniger als eine Woche später hatten wir eine Architektenzeichnung in der Post - wow, das beeindruckt. Allerdings stellte sich heraus, dass mit dem angepeilten Grundstück, das Viebrock auch mit uns ausgesucht hatte, insgesamt Kosten von ca. 250.000,- Euro auf uns zugekommen wären, was monatlich schon allein für die Abzahlung über 900,- Euro für uns bedeutet hätte - absolut unbezahlbar. Trotzdem vielen Dank an den sichtlich enttäuschten Herrn W., als wir ihm telefonisch absagten. Für bessere Verdiener als uns wäre das sicher auch eine tolle Alternative.
  • Das extremste Erlebnis hatten wir mit Herrn H. von der Firma Allkauf Ausbauhaus. Die hatten eine nette Werbeaktion mit verschiedenen Komponenten, die man zum Haus dazu bekommen würde, z.B. eine Küche. Einen Keller, Sauna und einiges andere hätte man gegen geringen Aufpreis bekommen können. Herr H. kam also zu uns nach Hause und erzählte uns erstmal von den überragenden Vorteilen von Fertighäusern, da Massivhäuser ja so wahnsinnig schnell schimmeln, Feuchtigkeitsprobleme haben und auch nicht so schnell umgebaut werden können. Fertighäuser sind also das Beste, was man machen kann, und viel besser als ihr Ruf. Insgesamt hatten wir beide während des ganzen Gesprächs den Eindruck, auf einer Kaffeefahrt im eigenen Wohnzimmer zu sein, so hat der uns sein Produkt aufgeschwatzt. Das Problem bei einem Allkauf-Ausbauhaus ist allerdings, dass man nahezu alles selber machen muss, man bekommt also zwar alles was man braucht, um das jeweilige Gewerk zu verrichten (also Fliesen verlegen, das Haus von außen verklinkern, elektrische Leitungen verlegen u.s.w.), aber wenn man handwerklich nicht wirklich geschickt ist und nicht gerade massig viel Zeit übrig hat, ist das nichts. Die stellen einem wirklich nur das nackte Haus hin und sagen "Hier hast du das Material, nun sieh zu wie du klar kommst." Und wenn man dann nicht gerade Verwandte oder Bekannte hat, die einem das Haus kostenlos ausbauen da man selber keinen Schimmer hat, wird das wahnsinnig teuer, wenn man alles von anderen Firmen machen lassen muss. Unser Haus zum selber ausbauen hätte schon allein über 100.000,- Euro gekostet - nur dafür dass da ein Rohbau und ein Berg an Ausbaumaterial liegt, nein danke. Aus reiner Neugier sind wir dann noch ins Bemusterungszentrum gefahren, wo Herr H. schon mit Kaffee und Keksen auf uns wartete. Er zeigte uns alles, was man sich so aussuchen kann, an Fliesen, Armaturen, Fenstern, Treppen etc., und schließlich bekamen wir endlich auch die Baubeschreibung zu sehen. Da die doch recht umfangreich war, wollten wir die (angeblich) gern in Ruhe zuhause lesen - obwohl uns schon klar war, dass wir kein Interesse mehr haben. Klar, könnten wir mitnehmen, allerdings erst nachdem wir den Erhalt der Baubeschreibung mit einem Formular unterschrieben hätten. Hä?! Alle anderen Baufirmen haben uns die Baubeschreibung direkt mit dem Prospektmaterial zugeschickt, warum soll ich für eine reine Information was unterschreiben? Markus und ich wurden gleich stutzig, Herr H. war ziemlich verwirrt warum wir uns so anstellen. Aber wenn ich ein Formular ausfüllen soll, wo unter der Unterschriftslinie für uns "Bauherr" steht, da lassen wir doch lieber die Finger davon. Insgesamt ein absolut bescheidener Eindruck und auf keinen Fall empfehlenswert.
    Das Beste an der ganzen Sache war ja noch, dass Herr H. uns erzählte, er hätte sich ein altes Haus gekauft und würde das jetzt in Eigenregie renovieren. Schön, Herr H., dass Sie selbst nicht mal so von Ihrem Produkt überzeugt sind, als dass Sie ein Allkauf Ausbauhaus für sich bauen würden! Mittlerweile arbeitet Herr H. nicht mehr bei Allkauf Ausbauhaus wie ich hörte, war ihm wohl doch zu viel Schmu dabei... *kopfschüttel*
  • Bei der IBG sind wir auch über Internetrecherche gelandet, der Internetauftritt wirkte seriös, ansprechend und überzeugend. Preise standen auch dabei, was bei vielen anderen Anbietern nicht der Fall war - ein weiterer Pluspunkt. Außerdem stand eine Sonderaktion mit 2 kostenlosen Extras an. Nach Durchsicht des Hausprospekts hatten wir auch schon einige Modelle im Blick, aber aufgrund der wahnsinnigen Grundstückspreise hier in der Lübecker Umgebung (622qm für 79.000,- Euro) konnten wir die Idee vom Einfamilienhaus schnell vergessen. Eines Tages rief dann Inger an, die sich mit ihrer besseren Hälfte Kolja schon für den Bau bei der IBG entschlossen hatte und die nun auf der Suche nach einem Doppelhauspartner war. Als ob es so sein sollte, gesucht und gefunden! Es gab also ein erstes Treffen, und da wir uns auf Anhieb sympathisch waren (wir sind ja auch in etwa gleich alt), entschieden wir uns, das Abenteuer Hausbau gemeinsam mit der IBG zu starten. Die Baubeschreibung war sogar nach Durchsicht einiger kritischer Verwandter okay, und so unterzeichneten wir am 11. August 2005 unseren Bauvertrag für den Bau des K2000 als Doppelhaus. Unser Berater Herr Lilienthal war sehr nett und machte auf keinen Fall einen so unseriösen Eindruck wie die Mitarbeiter anderer Firmen. Wir sind bisher sicher, für unsere finanziellen Möglichkeiten die richtige Entscheidung getroffen zu haben - gut, dass wir verglichen haben! Ein endgültiges Fazit kommt nach Ende des Baus.


nach oben

 

Kontakt/Impressum | optimal bei 1152 x 864 px